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2.) Budapest bis Dunaföldvar

Freitag, der 25. Juli 2003:

Wetter: stark bewölkt, in der Nacht Regen, ca 20 Grad, leichter Wind.

image109Wir stehen gegen 08.00 Uhr auf, hatten beide keine gute Nacht, da die Marina direkt unterhalb einer stark befahrenen Straßen- und Eisenbahnbrücke liegt. Die Ungarn sind keine Frühaufsteher. Wir sind im Werksgelände ganz alleine, bis auf ein paar Arbeiter. Die hygienischen Standards sind unzureichend. Schmutzige WC-Duschcontainer unterhalb der Brücke, die offensichtlich auch von den Werksarbeitern benützt werden.

image104Nach dem Frühstück auf einem alten Kahn im Hafen bestellen wir Außenborder-Öl. Wir warten auf das Öl zwei Stunden. Die Benzintankstelle ist kaputt, sodass wir weitere zwei Stunden auf Benzin warten müssen. Wir erhalten um 12.20 Uhr 100 Liter Benzin in Kanistern geliefert und bezahlen 28.000 Forint. Für 5 Liter Außenbordöl bezahlen wir 12.000 Forint. Die Hafengebühr beträgt 2.700 Forint (10,80 Euro).

image711Um 13.00 Uhr verlassen wir die Marina Öbuda  das erste Mal mit der geschlossenen Planenabdeckung. Es regnet leicht und so fahren wir mit im Regen ohne selbst nass zu werden durch Budapest.

image603Das große Nichts:

Nach Budapest fahren wir viele Kilometer ohne irgendwelche Siedlungen, Dörfer, Städte zu sehen. Es kommt uns stundenlang kein Schiff entgegen und wir sehen keine Menschen. Ab und zu begegnen wir einem Fischer.

image264Die Donau ist hier sehr breit und fließt dementsprechend langsam. Nur die Donau, die Aulandschaft, Max und ich.

image013Dunaföldvar:

Das Wetter bessert sich allmählich und als wir um 19.30 Uhr in Dunaföldvar beim fast ausgetrockneten Yachthafen ankommen, scheint die Sonne, es ist heiß und wir haben wieder einen blauen Himmel.

image454Der Yachthafen Dunaföldvar liegt am rechten Ufer bei km 1561,20 und ich versuche noch mit Motorkraft aus der Strömung in den Hafenarm zu gelangen, aber die Schraube bekommt wieder einen Schlag ab. Wir schaffen es mit Rudern (Mehrzahl, da Max auch half) in den Yachthafen einzufahren. An der Aluschraube entsteht kein größerer Schaden und so brauche ich sie nicht wechseln.

image456Wir werden vom Yachthafenpächter auf Wienerisch begrüßt, was unser Herz höher schlagen lässt. Er heißt Karl Fehervary und ist ein gebürtiger Wiener. Max und ich werden herzlich empfangen und Charly ladet uns zum Stammtisch ein. Es gibt Kaiser-Bier und Schweinslungenbraten sowie Krautsalat mit geriebenen Käse. Hier sind lauter Wiener/innen, die sich in Dunaföldvar Häuser gekauft haben.

Charly fährt uns in Dunaföldvar zu einer Tankstelle. Wir tanken 97 Liter Benzin und bezahlen 22.039 Forint.

Charly ist seit 12 Jahren auf der Anlage, ist 72 Jahre alt, sieht aus wie 50,  hat Energie wie ein 30-jähriger  und er lebt  mit einer um 15 Jahre jüngeren Frau zusammen. Leider gibt er 2004 die Pacht des Yachthafens auf und geht dann endgültig in den Ruhestand.  Charly hat ein bewegtes Leben hinter sich, war Schauspieler und spielt uns abends auf seiner Mundharmonika  noch schöne Lieder vor.

image287Max und ich essen und trinken gemeinsam mit dieser lustigen und sehr unterhaltsamen Gesellschaft und belohnen uns mit einigen Bieren für die 90 km-Fahrt von Budapest nach Dunaföldvar.

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