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1.) Heimweh und Herzogenburg

Sonntag, der 3. August 2003:

Wetter: sonnig, sehr schwül, windstill.

Herzogenburg:

Max und ich trennen uns beim Bootsrestaurant Argument. Max fährt zum Bahnhof und besorgt einstweilen die Rückfahrkarten für die Bahn. Ich fahre mit der Zille von der Save in die Donau, um dort von dem Schubschiff Herzogenburg aufgenommen zu werden.

image751Eine diesbezügliche Vereinbarung bestand bereits seit Beginn der Reise über meinen Mittelsmann Hafenmeister Robert Wanger mit Kapitän Janko Markoc der Herzogenburg.

Gegen Mittag sehe ich die Herzogenburg mit unverminderter Geschwindigkeit auf mich zukommen. Ich werde zwar von der Mannschaft wahrgenommen, der Schubschiffverband fährt aber einfach an mir vorbei. Ich rufe hektisch Kapitän Markoc an, der mir telefonisch mitteilt, er wird wegen mir nicht halten, da er in Zeitverzug ist.

Heimweh:

Jetzt habe ich zwei Probleme. Einerseits ein Zeitproblem. Ich hab nur mehr zwei Tage Urlaub, kann demnach keinen Tag mehr warten. Doch selbst wenn ich noch genügend Zeit gehabt hätte, wollte ich einfach nur heim. Schließlich bin ich das erste Mal in meinem Leben Tage von meiner Frau getrennt und so fühle ich Heimweh. Einsam und verlassen auf meiner Zille Mitten auf der Donau in Belgrad.

image407Das zweite Problem ist nun der Heimtransport meiner Zille. Ich telefoniere eine Stunde lang mit ehemaligen DDSG-Dienststellen, Hafenmeister Wanger, meiner Frau und Max. Es gibt keine Möglichkeit für meine Zille ein anderes Schiff aufzutreiben.


Ich gebe meine Zille auf:

Die Zeit drängt. Max sagt mir telefonisch, dass ich mich beeilen müsse. Er hat bereits unsere Tickets gekauft. Der Zug nach Wien fährt um 22.15 Uhr von Beograd ab. Ich lege wieder bei dem Bootsrestaurant Argument an. Ich schreibe meine Zille bereits geistig ab und lasse sie unversperrt zurück. Sämtliche Bootsschlüssel drücke ich dem Restaurantbetreiber in die Hand. Er sagt mir zwar, dass ich die Zille hier lassen kann, er will sich aber um nichts kümmern. Er dürfte sich ziemlich belohnt haben und torkelt auf dem Deck der Argument herum. Ich ersuche ihn noch, dass er Nikica Kurko verständigen soll. Aber ich glaube nicht, dass er das in seinem Zustand noch mitbekommen hat.

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