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1.) Nesmely bis Budapest

Donnerstag, der 24. Juli 2003:

Wetter: Sonnenschein, wolkenlos, warm, windstill

Max und ich werden um 07.30 Uhr bei herrlichem Sonnenschein wach. Ich höre in der Früh bereits die Fische rings um uns springen und schlief auf der Holzpritsche sehr gut. Max hingegen hat schlecht geschlafen, die Gelsen haben ihn sekkiert, Leute waren in der Nacht zu laut, ein Auto hat laute Musik gespielt und das Wetter wird sicher nicht so schön bleiben.

So kann man einen Morgen verschieden sehen.

Wir ordern bei Öhrli (phon) Benzin und frühstücken einstweilen im herrlichen Gastgarten der Campinganlage Eden. Ein Bootseigner erzählt mir, dass das Wasser seit Bestehen der Marina noch nie so niedrig stand als jetzt. Einige Boote stehen im Yachthafen schon auf Grund.

Benzin ist in Ungarn teurer als bei uns. Wir bezahlen für 95 lit Super (95 ROZ) 90 Euro. Wir verlassen die Anlage Eden Camping in Nesmely um 10.30 Uhr.

image358Unser nächstes Ziel ist Esztergom bei km 1719. Wir haben die angenehmste Fahrt seit Beginn. Wir fahren ca 2 Stunden auf einer breiten Donau, die eben ist wie ein Blatt Papier. Ich fühle mich pudelwohl und fahre diese Strecke in Adams Kostüm. Max studiert in dieser Zeit die Betriebsanleitung für seine neuerworbene Camera, Sony Digital-Handycam DCR-TRV19E sowie das Donau Handbuch 3 vom Deutschen Motoryachtverband.

image362Leider müssen wir zwischen km 1735 bis 1725 feststellen, dass hier die Donau bzw jetzt Duna von einem riesigen Ölteppich überzogen ist. Zufälligerweise befinden sich in dieser Gegend sehr viel Industrie. Von einem Schiff kann es nicht sein, da uns von Nesmely bis Esztergom kein einziges Berufsschiff entgegengekommen ist.

image297Esztergom:

Bei km 1718,50 fahren wir um 13.00 Uhr gleich nach der Brücke in einen unscheinbaren Nebenarm am rechten Ufer ein. Es gibt uns jemand ein Zeichen, dass die Wassertiefe für unseren Motor noch ausreichen wird, sonst hätte ich mich bei diesem Wasserstand dort nicht hineingetraut. Es geht ziemlich eng hinein bis zu einem Anlegesteg direkt vor dem Hotel Esztergom, wo wir anlegen. Max isst Caviar mit Butter um 5,80 Euro und eine gemischte Käseplatte um 4,80 Euro. Ich esse ein Zanderfilet vom Rost um 6,80 Euro. Eine halbe Bier Dreher Classic kostet umgerechnet 1,84 Euro.

image762Wir verzichten leider auf eine Stadtbesichtigung, da wir spätestens um 20.00 Uhr im Yachthafen Budapest einfahren wollen und schon in Zeitverzug sind. Der Hafen von Esztergom ist über eine Steganlage direkt mit der Altstadt verbunden und ich werde diese Besichtigung sicher noch irgendwann einmal nachholen. Aber Max steht lieber auf das Nachtleben in Budapest, als auf alte Kirchen in Esztergom.

image460Donauknie:

image608Wir fahren zwei Stunden lang im schönsten Bereich der ‚Duna’, vorbei an hunderten Badenden, bei den schönsten Schotterbänken, vorbei an Nagymaros und Visegrad und nützen eine Tankumfüllpause um selbst baden zu gehen.

image718Die Donau ist sehr sauber und warm und Max drängt darauf, dass wir bereits nach einer ½ Stunde wieder weiterfahren. Max ist nämlich schon wieder am Hochrechnen und errechnet mittels Strömungsgeschwindigkeit, Motorleistung, Zeit-Wegdiagramm und was weis ich noch alles bereits wieder unsere Ankunftszeit in Budapest. Diese Zeiten stimmten übrigens immer bis auf die Minute mit der tatsächlichen Ankunftszeit überein. Irgendetwas treibt Max nach Budapest.

image316Im Bereich der Ipel-Mündung, bei km 1708 verlassen wir nun die Slowakei zu unserer linken Seite und fahren jetzt nur mehr in ungarischem Staatsgebiet. Die Donau bildet 142 km lang die Grenze zwischen der Slowakei und Ungarn. Wir fahren jetzt 275 km in Ungarn, und erreichen dann Kroatien am rechten Ufer und Serbien am linken Ufer.

image239Die 94 km lange Strecke zwischen Nesmely und Budapest  ist für mich bisher der schönste Teil. Natürlich spielt auch das Wetter mit.


Budapest:

image099Max und ich fahren gleich in den ersten Yachthafen von Budapest bei km 1651,30 namens Öbuda ein.

image106Budapest in der Nacht ist wie schon tausendmal gesagt einfach wunderschön (Kettenbrücke, Fischerbastei usw…), aber auch sehr teuer. Wir trinken Bier in einem Lokal nähe der Fischerbastei um 3 Euro die Halbe.

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